Ins Reich der Legenden

Auf der Suche nach Wegen der Lösung, wurde eine Lösung offenbar, die die Ahnengeister Blutfang mitgegeben hatten. Das Duell um den Caern müsse erneut stattfinden, doch dieses Mal nach den Gesetzen der Ehre der Garou. Doch wie soll das durchgesetzt werden? Der Silent Strider Night’s Eye wusste vom Szepter der Herrschaft zu erzählen, einem legendären Artefakt der Antike, aus der Zeit kurz nach dem Impergium. Es sollte die Macht haben, jegliche Gesetze durchzusetzen und alle Anwesenden unfähig zu machen, sich gegen die Gesetze durch Lug, Trug oder Kampf zu erheben.

Nach vielen Fragen und einiges an Wissenserarbeitung war eine mögliche Spur gefunden. Windchaser sprach vom legendären Reich, das tief in der Umbra noch die Legenden und Heldenepen aller Zeiten lebendig werden lässt. Doch der Weg dahin sei beschwerlich, gefährlich und trügerisch und so mancher sei nie mehr zurückgekehrt.

Dennoch fassten unsere Freunde den Entschluß, dorthin reisen zu wollen, ihr Zugehörigkeitsgefühl zur Septe war bereits stark gewachsen und mit dem mächtigen Flügelschlag von Izathagua im Rücken würden wohl keine Gefahren sie aufhalten können…

Eine Mondbrücke auf die verschlungenen Mondpfade wurde aufgebaut und unsere Freunde traten ein in die unbekannten Weiten der Umbra. Durch irreführende Pfade, an wütenden Geistern vorbei, durch trügerisches Gelände kamen sie letztendlich zu einer in Trümmern liegenden riesigen Brücke, deren Trümmer weit voneinander schwebend in der Leere hingen. Tief unter den Trümmern wütete der tosende Sturm des Maelstroms. Dort trafen sie auf den Wächter, der in Form eines gewaltigen schwarzen Drachen auf sie wartete und sie prüfe, ob ihr Ansinnen gerecht ist, ihr Herz rein und ihr Streben voller Ehre. Als sie die Prüfungen bestanden hatten, wurde Ihnen das Tor ins Reich der Legenden geöffnet. Als sie durch die bis in den Himmel ragenden marmornen Tore traten ins blendend weisse Licht, schlug Ihnen der Geruch von Palmen entgegen und feine Sandkörner wehten Ihnen ins Gesicht.

Im Reich der Legenden angekommen, merkten Sie, dass sie sich verändert hatten. Blutfang war in Lupusgestalt, glich jedoch mehr einem Schakal als einem Wolf. Wind’s Chosen war zu einem bulligen Mann geworden, der einen Lendenschurz, eine runde Kappe und eine goldene Scheibe auf der Brust trug und an dessen Seite eine Peitsche baumelte. Schneekind trug die Kleidung einer Tempeldienerin. Sie waren im legendären alten Ägypten gelandet.

Um sich zu orientieren und umzusehen, versteckten sie sich zuerst im Schilf des Nils und wurde Zeuge, wie ein übergrosses Krokodil, fast schon ein Drache, eine Flachboot angriff, das Steine transportierte. Blutfang intervernierte und konnte den Mokole vom Angriff ablenken. Der Mokole schnaubte kurz und verschwand wieder in den Fluten des Nils.

Als sie sich weiter umsehen wollten, kam eine grosse Gruppe von Arbeitern auf Sie zu und verehrte und pries die drei, der Rettung des Bootes wegen. Wind’s Chosen wurde offenbar für einen Architekten gehalten, denn so wurden sie alle zu einem Sonnensegel geführt. Dort standen Tische und es waren Baupläne eines gewaltigen Grabmales dort zu sehen. Das Sonnenzelt war auf einer Anhöhe, so dass von dort aus die Bauarbeiten beobachtet werden konnten. Sie führten einige Gespräche mit den dort anwesenden Offizieren und Architekten und versuchten so unauffällig herauszufinden, wo sie sind, was um sie herum geschieht und wo mächtige Herrschaftsinsignien wie das Szepter der Herrschaft zu finden sind. Sie erhielten die Antwort, dass so etwas im Palast oder im Tempel des Ra-Helios zu finden sei.

Und so endete auch dieses Kapitel und gespannt wartet die Leserschaft, wie es weitergehen mag…..

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